„Into the Wild“ ist ein preisgekrönter Film von Sean Penn,
der auf einer Dokumentation basiert
und das Leben des Abenteurers Christopher
McCandless darstellt.
Christopher McCandless, Mitglied einer wohlhabenden Familie,
hat gerade sein Geschichtsstudium abgeschlossen und beginnt eine vorsätzlich
zwei Jahre dauernde Reise durch die USA. Er hat genug von der seiner Meinung
nach verlogenen Gesellschaft und seiner Familie, er sehnt sich danach, allein,
unabhängig und frei zu sein.
Nachdem er allen materiellen Besitz zurückgelassen und seine
Ersparnisse von 24.000 $ an eine Hilfsorganisation gespendet hat, begibt er sich
auf seine Abenteuerreise, sein Ziel: Die arktische Wildnis in Alaska. Während
er unter dem Pseudonym Alexander Supertramp quer durch die Bundesstaaten Mittelamerikas
trampt, trifft er viele Menschen mit unterschiedlichen Weltansichten, die von
seinem Vorhaben beeindruckt aber auch eingeschüchtert sind. Er jobbt in einem
Getreidesilo in South Dakota, fährt mit einem Kajak den Colorado River
hinunter, arbeitet in einem Fast Food Restaurant in Las Vegas und lebt in einem
Hippie Dorf. So sehr ihm manche Bekanntschaften auch ans Herz wachsen, ihn hält
es doch nirgendwo und er setzt seinen Weg fort, immer nach Norden...
Weiter verrate ich euch lieber noch nichts, aber ich sag
euch eins: Haltet Taschentücher bereit!
Christophers Geschichte wird auch nicht einfach plump von
vorne bis hinten erzählt, sondern es wird abwechselnd der Anfang, also das
Leben in seiner Familie, und das Ende, sein Aufenthalt in Alaska, dargestellt,
bis sich schließlich beide Enden der Geschichte sich in der Mitte treffen. Dazu
übernimmt Christophers Schwester Carine hin- und wieder den Erzählerpart und
berichtet über ihren Bruder aus ihrer Sicht. Natürlich erzählt sie nichts von
seiner Reise, davon kann sie ja nichts wissen, aber sie bringt immer wieder
Details über Christopher mit ein, die dem Zuschauer ein besseres Bild vom
Abenteurer verschaffen, manchmal lässt Carine auch eigene, in Szenen gefassten
Erinnerungen miteinfließen, die den Film spannend halten und den Zuschauer
aufmerksam bleiben lassen.
Die Musik im Film unterstreicht Christophers Gefühle perfekt und allein sie bringt einen schon fast zum Weinen. Noch dazu ist Emile Hirsch ein wirklich guter Schauspieler, er hat die Sache wirklich gut gemacht und ich finde es schade, dass er noch relativ unbekannt ist.
"Es lässt
sich wohl kaum abstreiten, dass die Vorstellung von einem freien, ungebundenen
Leben uns seit jeher berauscht und beflügelt hat. In unserer Gedankenwelt
verbinden wir damit die Flucht vor der Last der Geschichte, vor Unterdrückung,
dem Gesetz der lästigen Verpflichtungen.“
Schauspieler: Emile Hirsch (Chris), Vince Vaughn, Marcia Gay
Harden, Kristen Stewart, Jenna Malone, Hal Holbrook, Catherine Keener, ...



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen