I guess nobody cares but let's just appreciate this wonderful acting for a moment.
Posts mit dem Label Filme werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Filme werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
18. Januar 2013
16. November 2012
26. September 2012
Lieblingsfilme № 4: "Easy Virtue"
Ende der Zwanziger Jahre... Nach einer langen Reise kehrt
John Whittaker, der Sprössling einer britischen Adelsfamilie, wieder nach Hause
zurück, allerdings nicht allein: Stolz präsentiert er seine vor Kurzem
geheiratete und große Liebe, seine Frau Larita vor. Johns Mutter und Schwestern
sind geschockt, angesichts des angeschleppten „Flittchens“ aus dem wilden
Amerika. Einzig Johns Vater und die Bediensteten sind ebenso angetan wie John, von
der lebensfrohen Amerikanerin, die das sonst so ruhige und langweilige Leben
der konservativen Familie auf den Kopf stellt.
So sehr Larita auch versucht,
sich in die Familie einzufügen, ihre Schwiegermutter hindert sie stets daran
und versucht alles, um das ungewollte neue Familienmitglied loszuwerden und
schreckt auch nicht davor zurück ihren Sohn zu manipulieren, um ihr Ziel zu
erreichen. Larita spürt, wie ihre Liebe zu John in dem ganzen Chaos leidet, als
auch noch Johns alte Flamme sich in das Geschehen einmischt und seine Schwester
Hilda nicht davon ablässt, mehr über die schöne Amerikanerin in Erfahrung zu
bringen und dabei eine Wunde aus Laritas Vergangenheit wieder aufreißt...
Eine Geschichte, die im steifen England spielt, kurz nachdem
die „Roaring Twenties“ vorbei sind,
die ich seit „Midnight in Paris“ sowieso
liebe. ♥
Die Atmosphäre ist in diesem Film allerdings eine ganz andere.
In diesem Film prallen Welten aufeinander, die einer
konservativen englischen Adelsfamilie und einer espritvollen, lockeren
Amerikanerin, die ungewollt vereint werden, weswegen ich mir auch nicht so
sicher bin, in welche Genre-Schublade man diesen Film stecken kann, Komödie,
Liebesfilm oder doch Drama? Ein Film mit zurückhaltender Komik und viel
Gefühlschaos, getränkt im Charme und Glanz des frühen goldenen Zwanzigsten
Jahrhunderts. Love it!
Schauspieler: Ben Barnes, Jessica Biel, Colin Firth, Kristin
Scott Thomas, Kimberley Nixon, Charlotte Riley, ...
3. September 2012
Misch-Post
Da meine Organisation mir vor ein paar Tagen einen netten
Brief geschickt hat, mit der Information, dass es sein kann, dass ich erst Mitte/Ende
September platziert werde muss ich mir jetzt ernsthaft wieder Gedanken über
Schule machen. Das heißt, über meine Schule hier in Deutschland. Heute, am
ersten Schultag, bin ich einfach meiner Freundin hinterhergelaufen und hab mich
von den anderen auslachen lassen, weil mich ja anscheinend „keine Gastfamilie
will“. Juhu, ich liebe meine Schule...NICHT. Das einzig gute war, dass wir
heute nur zwei Stunden Unterricht hatten, Englisch- P5. War ziemlich lustig,
ich schätze, in meinem Englisch-Leistungskurs geht es nächstes Jahr dann etwas
anders zu.
Naja, also gammel ich hier noch weiter rum. Das hat aber
auch was Gutes, * Vorsicht, Fangirlie-Anfall!!!* dann bin ich
wahrscheinlich noch da, wenn „The Avengers“ auf DVD rauskommt, dann kann ich
doch noch mit meinen (übrig gebliebenen) Mädels einen „Marvel’s“-„Hungergames“-DVD-Abend
machen. :)






Mega-Post...aber das musste mal sein... *Tribute to the Avengers* oder so... Vielleicht sollte ich mir einen Tumblr machen ;)
1. September 2012
P.S. Ich liebe dich.
23. August 2012
Lieblingsfilme № 3: „Into the wild“
„Into the Wild“ ist ein preisgekrönter Film von Sean Penn,
der auf einer Dokumentation basiert
und das Leben des Abenteurers Christopher
McCandless darstellt.
Christopher McCandless, Mitglied einer wohlhabenden Familie,
hat gerade sein Geschichtsstudium abgeschlossen und beginnt eine vorsätzlich
zwei Jahre dauernde Reise durch die USA. Er hat genug von der seiner Meinung
nach verlogenen Gesellschaft und seiner Familie, er sehnt sich danach, allein,
unabhängig und frei zu sein.
Nachdem er allen materiellen Besitz zurückgelassen und seine
Ersparnisse von 24.000 $ an eine Hilfsorganisation gespendet hat, begibt er sich
auf seine Abenteuerreise, sein Ziel: Die arktische Wildnis in Alaska. Während
er unter dem Pseudonym Alexander Supertramp quer durch die Bundesstaaten Mittelamerikas
trampt, trifft er viele Menschen mit unterschiedlichen Weltansichten, die von
seinem Vorhaben beeindruckt aber auch eingeschüchtert sind. Er jobbt in einem
Getreidesilo in South Dakota, fährt mit einem Kajak den Colorado River
hinunter, arbeitet in einem Fast Food Restaurant in Las Vegas und lebt in einem
Hippie Dorf. So sehr ihm manche Bekanntschaften auch ans Herz wachsen, ihn hält
es doch nirgendwo und er setzt seinen Weg fort, immer nach Norden...
Weiter verrate ich euch lieber noch nichts, aber ich sag
euch eins: Haltet Taschentücher bereit!
Christophers Geschichte wird auch nicht einfach plump von
vorne bis hinten erzählt, sondern es wird abwechselnd der Anfang, also das
Leben in seiner Familie, und das Ende, sein Aufenthalt in Alaska, dargestellt,
bis sich schließlich beide Enden der Geschichte sich in der Mitte treffen. Dazu
übernimmt Christophers Schwester Carine hin- und wieder den Erzählerpart und
berichtet über ihren Bruder aus ihrer Sicht. Natürlich erzählt sie nichts von
seiner Reise, davon kann sie ja nichts wissen, aber sie bringt immer wieder
Details über Christopher mit ein, die dem Zuschauer ein besseres Bild vom
Abenteurer verschaffen, manchmal lässt Carine auch eigene, in Szenen gefassten
Erinnerungen miteinfließen, die den Film spannend halten und den Zuschauer
aufmerksam bleiben lassen.
Die Musik im Film unterstreicht Christophers Gefühle perfekt und allein sie bringt einen schon fast zum Weinen. Noch dazu ist Emile Hirsch ein wirklich guter Schauspieler, er hat die Sache wirklich gut gemacht und ich finde es schade, dass er noch relativ unbekannt ist.
"Es lässt
sich wohl kaum abstreiten, dass die Vorstellung von einem freien, ungebundenen
Leben uns seit jeher berauscht und beflügelt hat. In unserer Gedankenwelt
verbinden wir damit die Flucht vor der Last der Geschichte, vor Unterdrückung,
dem Gesetz der lästigen Verpflichtungen.“
Schauspieler: Emile Hirsch (Chris), Vince Vaughn, Marcia Gay
Harden, Kristen Stewart, Jenna Malone, Hal Holbrook, Catherine Keener, ...
14. August 2012
Lieblingsfilme № 2: „Das Kabinett des Dr Parnassus“
Es geht mit einem Fantasyfilm weiter, der die Sinne berauscht und verwirrt.
Der letzte Film in dem Heath Ledger, einer meiner Lieblingsschauspieler, mitgewirkt hat.
Der Magier Dr. Parnassus, der seine besten Tage hinter sich
hat, reist mit seinem alten Wandertheater und seiner Theatergruppe durch das
London der Gegenwart. Die Gruppe besteht aus seiner Tochter Valentina, dem
Jungen Anton, dem Liliputaner Percy und ihm.
Das Besondere dieses Wanderkabinetts ist ein magischer
Spiegel, durch den man in eine Fantasiewelt der eigenen Gedanken treten kann.
Neben der allgemeinen Probleme, mit denen die kleine Gruppe
zu kämpfen hat, wie Armut oder der Tatsache, dass sich niemand für ihr Theater
interessiert, taucht plötzlich der geheimnisvolle Mr. Nick auf, niemand anderer
als der Teufel höchstpersönlich. Dieser erinnert Dr. Parnassus an den Pakt, den
sie vor vielen Jahrhunderten miteinander geschlossen haben: Mr. Nick würde
Parnassus die Unsterblichkeit geben, wenn dieser ihm sein erstgeborenes Kind
geben würde, sobald dieses 16 Jahre alt wird. Zu diesem Zeitpunkt sind es noch
3 Tage bis zu Valentinas 16. Geburtstag.
Mr. Nick bietet Parnassus eine Wette an: Wer zuerst
innerhalb der verbleibenden 3 Tage fünf Seelen fängt, soll Valentina erhalten.
Ein für Parnassus unmöglich scheinendes Unertfangen. Doch während er in
Selbstmitleid und –hass versinkt und zutiefst bereut, was er einst getan hat,
retten Valentina, Percy und Anton einem Fremden das Leben, der unter einer
Brücke an einem Seil hing. Was Parnassus zuerst ärgert – noch mehr Probleme, mit denen
sein unsterbliches Leben ohnehin schon gefüllt ist- erweist sich wenig später
als echter Glücksfall. Der Fremde, Tony, schließt sich, da er sein Gedächtnis
verloren hat, der Gruppe an und erweist sich nicht nur als äußerst kreativ und
hilfreich, sondern auch als ein begabter Seelenfänger, der im Nu – sehr zum
Missfallen Antons- Valentinas Herz erobert. Allerdings hütet er ein dunkles
Geheimnis, das ihm und den anderen zum Verhängnis werden könnte...
Gemeinsam macht sich die Gruppe auf in einen Kampf um Geld,
Erfolg und vor allem- Valentinas Leben, sowohl in der Realität als auch in den
surrealen und berauschenden Fantasiewelten des Spiegels.
Zuerst einmal sollte
ich, bevor ich zu meiner Kritik komme (die natürlich eh positiv ausfallen
wird), euch die Geschichte zum Film erzählen. Das, was den Film zu etwas
besonderem macht, sind weder der Plot noch die Besetzung, sondern die Tatsache,
dass der Hauptdarsteller Heath Ledger während des Drehs Januar 2008 gestorben
ist. Die Crew war so betroffen, dass Regisseur Terry Gilliam den Dreh
abgebrochen hat. Natürlich hat auch keiner mehr damit gerechnet, dass der Dreh
wieder aufgenommen werden würde, denn: kein Darsteller, kein Film. Da Terry
Gilliam aber so viel an diesem Film lag und er meinte, dass es Heaths Wunsch
gewesen wäre, diesen Film fertig zu bringen; und er es auch als seine Pflicht
ansah, kam er auf die Idee, den Plot des Films ein wenig umzuändern, so, dass
Heaths Filmcharakter erweitert und auch von anderen Darstellern gespielt werden
sollte. Klingt zuerst total unsinnig und blöd, ich weiß, aber Terry Gilliam bat
dann drei von Heaths engsten Freunden, Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell,
für Heath einzuspringen. Die waren sofort damit einverstanden, ihrem Freund mit
diesem Film die letzte Ehre zu erweisen.
Und so ist der Film entstanden.
„So kamen die drei
Helden, Johnny Depp, Colin Farrell und Jude Law nach Vancouver. Ihre
Bereitschaft, zur Rettung des Films und zu Heaths letztem Leinwandauftritt
beizutragen, war ein Beweis von Großzügigkeit und Zuneigung. Das ist ein
schöner und seltener Moment in unserer Branche, und als Ergebnis ihrer
Beteiligung wurde der Film nur noch besonderer: Er ist überraschender und
witziger geworden. Alles in allem ist er noch magischer.“ - Terry Gilliam
Voilà, ein wundervoller Trailer:
Schauspieler: Heath Ledger (Tony), Colin
Farrell (Tony), Johnny Depp (Tony), Jude Law (Tony), Christopher Plummer (Parnassus ), der damals noch unbekannte Andrew Garfield (Anton), Lily Cole
(Valentina), Tom Waits (Mr Nick), Paloma Faith, ...
12. August 2012
Lieblingsfilme № 1 : „Midnight in Paris“
Ich dachte, ich teile meine Lieblingsfilme mal mit euch;
über „The Avengers“ habe ich ja schon geschrieben
(übrigens inzwischen der
drittmeistgesehene Film der Welt).
Heute schreibe ich ein bisschen über „Midnight in Paris“,
ein völlig anderes Genre, angeblich irgendwas zwischen Komödie und Romanze. Der Film ist von Woody Allen, der dafür u.a. auch einen Oscar bekommen hat und, soweit ich weiß, auch noch 12 andere Filmpreise.
Nicht, dass ich an so etwas festmache, ob ein Film gut ist oder nicht, aber das sagt schon Einiges aus. ;)

Es geht darum, dass der Hollywood-Drehbuchautor Gil mit
seiner Verlobten Inez und deren Eltern einen Urlaub in Paris verbringt. Gil ist
fasziniert vom Paris der Zwanzigerjahre, er möchte Schriftsteller werden und könnte
sich vorstellen, wie viele seiner Idole, nach Paris zu ziehen, womit er weder
bei seiner Verlobten noch deren Eltern auf Unverständnis stößt. Gil arbeitet
bereits an einem eigenen Roman, hat aber immer wieder Schreibblockaden.
Das Paar trifft in Paris auf
Inez’ alten Freund Paul und dessen Freundin, mit denen sie gemeinsam
Zeit verbringen. Weil Paul Gil durch seine „Pseudo-Intelektuellität“ auf die
Nerven geht und Inez vor ihren Freunden den Wunsch ihres Verlobten,
Schriftsteller zu werden, verspottet, sondert sich Gil immer mehr von der
kleinen Gruppe ab.
Eines Abends verläuft er sich, als er sich allein auf den
Weg zurück ins Hotel macht und wird von einer alten Limousine mitgenommen...Er findet sich in einem Tanzlokal in den „Roaring Twenties“ Paris’ wieder. Verstört und verwirrt trifft er nach kurzer Zeit alle seine Idole und somit auch Kritiker und Inspirationsquellen für seinen Roman. Gil lernt das lebenslustige Pärchen Zelda und Scott Fitzgerald kennen, lauscht den schwingenden Reden von Macho Ernest Hemingway, diskutiert mit Kulturkritikerin Gertrude Stein über Kunst und lässt sich von Salvador Dalí analysieren.

Während er, von Glück erfüllt, ab jetzt jede Nacht in die Zwanziger Jahre zurückreist, die Zeit, in der er immer gewünscht hat, zu leben, findet er sich immer besser dort ein und scheint eine Seelenverwandte in Picassos Muse Adriana gefunden zu haben. Zugleich wird sein Liebesleben mit Inez auf die Probe gestellt, da sie sich immer weiter voneinander entfernen und sie keinem seiner abenteuerlichen Erzählungen Glauben schenkt.
Meine Mum hat mir den Film irgendwann mal zufällig mitgebracht, vermutlich, weil sie das Cover schön fand oder so. Auch wenn ich zuerst skeptisch war, was die Story anbelangt (Zeitreisen!?) war ich, nachdem ich den Film gesehen habe, total geflasht. Der Film macht einen auf unverständliche Weise irgendwie glücklich und füllt einen mit Sehnsucht und Neugier nach der Vergangenheit.
Der Glanz der Stadt Paris und den „Goldenen Zwanzigern“ verleiht dem Film einfach eine Art Magie, die die ganze Zeit über erhalten bleibt. Die Geschichte schwebt irgendwo zwischen Tragik und Komödie, zwischen Realität und Fantasie, die dabei fließend ineinander übergehen und sie gar nicht mehr so weit voneinander entfernt scheinen lassen.
Obwohl ich die wenigsten von Gils „Idolen“ kannte, hatte ich
doch das Gefühl, dass jeder einzelne Schauspieler perfekt auf seine Rolle
zugeschnitten wäre. Wie man am Ende des Films erfährt, soll er ausdrücken, dass sich viele Menschen danach sehnen, in einer anderen Zeit zu leben, selbst die Leute in den Zwanziger Jahren, die als „Goldenes Zeitalter“ gelten, da die Gegenwart stets belanglos und langweilig wirkt. Diese Botschaft finde ich sehr bewegend und ich persönlich konnte mich wirklich gut mit der Rolle Gil identifizieren.
Also ich würde sagen, den Film kann jeder sehen, selbst ich, die eigentlich mehr auf Action steht, war wirklich –nicht untertrieben- hingerissen.
Seht ihn euch an, es lohnt sich! :)
Nur um noch einmal ein paar der Darsteller zu nennen: Owen Wilson (Gil), Rachel McAdams (Inez), Adrien Brody (Dalí), Marion Cotillard (Adriana), Tom Hiddleston (Fitzgerald), Cathy Bates (Stein), Carla Bruni, ...
Da der Trailer doch sehr zu Wünschen übrig lässt, habe ich einen kleinen Filmclip rausgesucht, ich hoffe, er gefällt euch. :)
29. Juli 2012
Loki...again.
& weil ich nicht schlafen kann, gibt's noch ein fanmade "Loki-Avengers-Video",
das ich auf YouTube gefunden habe. Seht es euch an, es ist wirklich gelungen!!
27. Juni 2012
Jane Austen?
Kennt Ihr die „Jane Austen“-Bücher bzw. -Filme?
Ich habe vor ein paar Tagen den Film „Miss Austen Regrets“
geguckt, weil Tom Hiddleston und eine andere Schauspielerin, die ich mag, darin
mitspielen haben (Der ultimative Beweis, dass ich ein Fangirlie bin, sonst wäre
ich gar nicht auf die Idee gekommen, sowas zu gucken). Vorher habe ich mir
eigentlich noch nie mit Jane Austen beschäftigt, außer dass ich mir „Stolz und
Vorurteil“ angesehen habe, aber das gehört, denke ich, zur Allgemeinbildung, und
„Sinn und Sinnlichkeit“, als ich einmal nichts zu tun hatte, was mich
allerdings nicht sonderlich überzeugt hat.
Was meint ihr, meine lieben Leser, falls es euch noch gibt, habt ihr die Bücher gelesen oder die Filme geguckt? :)
„My darling girl, this is the real world. The only
way to get a man like Mr Darcy is to make him up.”
– Jane Austen
29. Mai 2012
"Marvel's The Avengers"
Meine Freundin und ich haben, wie man sich am Titel schon
denken kann, letzte Woche „The Avengers“ im Kino geguckt und in diesem Post
werde ich als „Nicht-Marvel’s-Kennerin“ ein bisschen über den Film
philosophieren.
Falls euch dieser Titel nichts sagt, „Marvel’s the Avengers“
ist ein Superheldenfilm, in dem sich Superhelden wie Thor, Hulk oder Iron Man,
bekannt aus vorherigen Marvel’s Filmen, zusammenfinden und gemeinsam gegen Thors
Bruder Loki kämpfen, der die Erde angreift.
Hier der Trailer:
Ich geb’ zu, meine Freundin und ich sind zu unvorbereitet in
den Film gegangen. Wir haben vorher noch keine anderen Marvel’s-Filme geguckt
und haben fähigerweise schon nach 5 Minuten die Handlung des Films nicht mehr
verstanden. Dumm, dumm, dumm von uns. ;) Das lief dann etwa so: „Also Loki hat
jetzt anscheinend den Tessarakt (richtig geschrieben?) geklaut. Keine Ahnung,
wer Loki ist, keine Ahnung, was der Tessarakt ist und keine Ahnung, von wem er
den geklaut hat und was der Typ mit der Augenklappe ist, aber so viel wissen wir schon mal.“.
Aber selbst wenn ich mit den einzelnen Charakteren nicht
viel anfangen konnte, die Atmosphäre des Films war einfach super! Diese ganzen
unterschiedlichen Superhelden, die anfangs alle auf sich selbst fixiert und
arrogant sind und versuchen müssen, in einem Team zu arbeiten, was anfangs zu einem
großen Chaos mit Streitereien und Gruppendiskussionen führt, in denen alle durcheinanderreden
(Sowas liebe ich immer sehr!).
Und dazu gibt’s dann noch einen charmanten und gutaussehenden
Bösen, dem man total verzeihen kann, dass er böse ist, wenn man seine
Geschichte kennt. Womit wir auch schon bei meinem Lieblingscharakter wären.
Loki, der Gott des Chaos. Zu Anfang des Films kommt er auf die Erde, um sie zu
übernehmen und zu zerstören. Und das nicht nur, weil er herrschsüchtig ist,
sondern weil er sich an Donnergott Thor, seinem Bruder rächen möchte, der von
ihrem Vater Odin immer bevorzugt behandelt wurde und statt Loki König von ihrem Planeten „Asgard“ werden sollte. Ein anderer Grund für Lokis
Rache ist, dass er herausgefunden hat, dass er adoptiert wurde von einem anderen Planeten und seine
Familie ihm seine Existenz verschwiegen hat. Ich weiß, klingt lustig, ein adoptierter Gott :D (Erfährt man alles in „Thor“, dem vorherigen Marvel’s-Film, in
dem Thor verbannt wird und sich auf der Erde in eine menschliche Frau verliebt).
Ich finde, spätestens jetzt könnt ihr verstehen, warum Loki
beleidigt und verletzt ist. Und weil seinem Bruder Thor die Erde so wichtig
ist, greift er sie an. Dabei wirkt er immer selbstbewusst und von sich
überzeugt, hat aber auch Tränen in den Augen, als er seinem Bruder wieder
begegnet. Und selbst als er die Macht über die Erde praktisch schon übernommen
hat, wird ihm von seinem Bruder und den anderen Charaktere immer wieder
gesagt, dass er zu schwach sei und sich selbst im Weg stehe. Deswegen haben meine Freundin und ich beschlossen, dass Loki auf jeden Fall auch wie die anderen Charaktere einen eigenen Film bekommen sollte, in dem dann einfach mal alles aus seiner Sicht dargestellt wird.
Ihr merkt, wenn man „The Avengers“ gucken möchte, sollte man „Thor“ auch gesehen haben. Ich finde „The Avengers“ besser als „Thor“, denn „Thor“ ist einfach zu wenig realitätsbezogen, weil der Film zur Hälfte in Lokis und Thors „Welt“ spielt, „The Avengers“ dagegen spielt komplett auf der Erde. Außerdem verlangt die Logik, das Aussehen und das Vokabular in „Thor“ ziemlich viel Fantasie und Wissen über alte nordische Sagen ab. ;)
P.S. Schon wieder so ein langer Post. :)
Ich hab’ überlegt,
ob ich das Label „Fangirling“ hinzufüge, das hier fällt doch bestimmt auch
darunter, oder?
22. April 2012
Tut mir Leid, dass ich in letzter Zeit so wenig poste, ist
gerade alles nicht so einfach.
Gestern habe ich aber ein bisschen entspannt und war wieder
mit meinen Mädels in Bremen, wir sind seit langer Zeit wieder durch den Schnoor
gelaufen, das kleine antike Viertel, und da haben wir einen schwedischen
Design-Laden gefunden. : )
Und zum Film „Battleship“:
Er war wirklich besser als erwartet. Ich dachte, dass es wie
bei Transformers hauptsächlich den Kampf zwischen Mensch und Maschine geht,
aber es ging auch um zwischenmenschliche Beziehungen, zu lernendes
Selbstvertrauen und war allgemein sehr emotionesgeladen, ich habe gelacht und
hatte aber auch Tränen in den Augen (als Alex’ Bruder alias Alexander Skarsgård
gestorben ist). Ich hab mich kein einziges Mal während des Films gelangweilt,
obwohl er über zwei Stunden geht.
Und die Schauspieler sind wirklich gut in ihren Rollen
aufgegangen, mir hat sogar Rihanna gefallen, obwohl ich sie als Sängerin und
Person nicht besonders mag.
Also, den Film kann ich euch nur empfehlen, seht ihn euch
an. :)
17. April 2012
Puuh, stressige Welt. ;)
Aber die Mathe- und Französischarbeit habe ich hinter mir,
morgen noch Erdkunden und dann ist erstmal Pause. Morgen geht’s ins
Kino, da meine lieben Verrückten und ich festgestellt haben, dass wir schon
lange nicht mehr da waren und endlich mal wieder Fremde mit Popcorn bewerfen
wollen etc. Was man im Kino halt so macht.^^ Welchen Film wissen wir noch nicht,
vermutlich „Battleship“.
Feedback zum Film gibt’s von mir dann später natürlich
auch.
Hier der Trailer, falls ihr auch Actionfilme mögt. :)
20. März 2012
Kennt ihr auch ein paar Kinderfilme, die ihr richtig gern habt und nicht loslassen könnt?
Also meine absoluten Lieblinge sind
"Ronja Räubertochter"
Ich habe die Kasette, als ich klein war, rauf und runtergehört. Ich finde Ronjas Charakter total toll, wie sie sich nicht beirren lässt und allen, die ihr in die Quere kommen, die Meinung geigt.
Ich habe den Film letztens in original schwedisch geguckt, und es klingt einfach so schön. ♥
"Lemony Snicket- Rätselhafte Ereignisse"
Der Film ist noch gar nicht so alt, er war ursprünglich als Kinderfilm gedacht, aber ich finde, dass die Handlung auch für Ältere bedeutend bzw. belehrend sein kann. Es ist faszinierend, wie die Drei, Sunny, Violet und Klaus, mit Kreativität Rätsel lösen und mit ernsten Situationen umgehen.
Außerdem liebe ich den Erzählerpart und die altmodische Sprache, in der die Geschichte erzählt wird.
"Der Herr der Diebe"
Meine Helden! Jeder Charakter in diesem Film ist einfach toll! Er zeigt, wie selbstständig und schlau Kinder sein können, manchmal sogar schlauer als die Erwachsenen.
Falls ihr einen der Filme noch nicht gesehen habt, ich kann sie euch nur empfehlen, genau so wie die dazugehörigen Bücher. ♥
Abonnieren
Posts (Atom)


















