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12. August 2012

Lieblingsfilme № 1 : „Midnight in Paris“




Ich dachte, ich teile meine Lieblingsfilme mal mit euch; über „The Avengers“ habe ich ja schon geschrieben
(übrigens inzwischen der drittmeistgesehene Film der Welt).
Heute schreibe ich ein bisschen über „Midnight in Paris“, ein völlig anderes Genre, angeblich irgendwas zwischen Komödie und Romanze.  
Der Film ist von Woody Allen, der dafür u.a. auch einen Oscar bekommen hat und, soweit ich weiß, auch noch 12 andere Filmpreise.
Nicht, dass ich an so etwas festmache, ob ein Film gut ist oder nicht, aber das sagt schon Einiges aus. ;)


Es geht darum, dass der Hollywood-Drehbuchautor Gil mit seiner Verlobten Inez und deren Eltern einen Urlaub in Paris verbringt. Gil ist fasziniert vom Paris der Zwanzigerjahre, er möchte Schriftsteller werden und könnte sich vorstellen, wie viele seiner Idole, nach Paris zu ziehen, womit er weder bei seiner Verlobten noch deren Eltern auf Unverständnis stößt. Gil arbeitet bereits an einem eigenen Roman, hat aber immer wieder Schreibblockaden.

Das Paar trifft in Paris auf  Inez’ alten Freund Paul und dessen Freundin, mit denen sie gemeinsam Zeit verbringen. Weil Paul Gil durch seine „Pseudo-Intelektuellität“ auf die Nerven geht und Inez vor ihren Freunden den Wunsch ihres Verlobten, Schriftsteller zu werden, verspottet, sondert sich Gil immer mehr von der kleinen Gruppe ab.
Eines Abends verläuft er sich, als er sich allein auf den Weg zurück ins Hotel macht und wird von einer alten Limousine mitgenommen...
Er findet sich in einem Tanzlokal in den „Roaring Twenties“ Paris’ wieder. Verstört und verwirrt trifft er nach kurzer Zeit alle seine Idole und somit auch Kritiker und Inspirationsquellen für seinen Roman. Gil lernt das lebenslustige Pärchen Zelda und Scott Fitzgerald kennen, lauscht den schwingenden Reden von Macho Ernest Hemingway, diskutiert mit Kulturkritikerin Gertrude Stein über Kunst und lässt sich von Salvador Dalí analysieren.

Während er, von Glück erfüllt, ab jetzt jede Nacht in die Zwanziger Jahre zurückreist, die Zeit, in der er immer gewünscht hat, zu leben, findet er sich immer besser dort ein und scheint eine Seelenverwandte in Picassos Muse Adriana gefunden zu haben. Zugleich wird sein Liebesleben mit Inez auf die Probe gestellt, da sie sich immer weiter voneinander entfernen und sie keinem seiner abenteuerlichen Erzählungen Glauben schenkt.   



Meine Mum hat mir den Film irgendwann mal zufällig mitgebracht, vermutlich, weil sie das Cover schön fand oder so. Auch wenn ich zuerst skeptisch war, was die Story anbelangt (Zeitreisen!?) war ich, nachdem ich den Film gesehen habe, total geflasht. Der Film macht einen auf unverständliche Weise irgendwie glücklich und füllt einen mit Sehnsucht und Neugier nach der Vergangenheit.
Der Glanz der Stadt Paris und den „Goldenen Zwanzigern“ verleiht dem Film einfach eine Art Magie, die die ganze Zeit über erhalten bleibt. Die Geschichte schwebt irgendwo zwischen Tragik und Komödie, zwischen Realität und Fantasie, die dabei fließend ineinander übergehen und sie gar nicht mehr so weit voneinander entfernt scheinen lassen.

Obwohl ich die wenigsten von Gils „Idolen“ kannte, hatte ich doch das Gefühl, dass jeder einzelne Schauspieler perfekt auf seine Rolle zugeschnitten wäre.
Wie man am Ende des Films erfährt, soll er ausdrücken, dass sich viele Menschen danach sehnen, in einer anderen Zeit zu leben, selbst die Leute in den Zwanziger Jahren, die als „Goldenes Zeitalter“ gelten, da die Gegenwart stets belanglos und langweilig wirkt. Diese Botschaft finde ich sehr bewegend und ich persönlich konnte mich wirklich gut mit der Rolle Gil identifizieren.

Also ich würde sagen, den Film kann jeder sehen, selbst ich, die eigentlich mehr auf Action steht, war wirklich –nicht untertrieben- hingerissen.
Seht ihn euch an, es lohnt sich! :)

Nur um noch einmal ein paar der Darsteller zu nennen: Owen Wilson (Gil), Rachel McAdams (Inez), Adrien Brody (Dalí), Marion Cotillard (Adriana), Tom Hiddleston (Fitzgerald), Cathy Bates (Stein), Carla Bruni, ...




Da der Trailer doch sehr zu Wünschen übrig lässt, habe ich einen kleinen Filmclip rausgesucht, ich hoffe, er gefällt euch. :)




                                                                                                                                                                                                                        Bilder via imbd.com

7. Februar 2012


Ein Tattoo besteht aus vielen kleinen Nadelstichen.
Klein. Sie mögen einzeln unbedeutend wirken, aber zusammen ergeben sie ein Ganzes.
Jeder Stich ist eine Narbe für die Ewigkeit. Jeder Stich tut weh, manche Stiche bluten.
Doch zusammen, als Ganzes, sind sie wunderschön.
Das Leben gleicht einem Tattoo.
Es besteht aus vielen Erfahrungen, die den Nadelstichen gleichen.
Sie können brennen und stechen, schmerzen.
Aber am Ende wird man keine von ihnen bereuen, weil man erkennt, dass sie zusammen ein  wunderschönes Ganzes ergeben, jeder Stich, jede Erfahrung, ein Teil des ganzen.

23. November 2011


Ich habe mal ein wichtiges Anliegen:
Ich schreibe seit einiger Zeit an einer Fanfiction über 'The Black Pony' und 'Sunrise Avenue', und ich finde, jemand sollte meine Schreibkünste mal beurteilen. ^^
Deswegen würde ich mich echt freuen, wenn ihr euch die Zeit nehmt, das hier mal durchzulesen, das ist nur eine kleiner Ausschnitt, den man aber trotzdem gut verstehen kann, auch wenn man den Rest der Geschichte nicht kennt.
Er ist aus der Sicht von Ryan, dem ehemaligen Drummer von 'The Black Pony', und meiner Hauptperson Sofia geschrieben. Weil Ryan Kanadier ist, habe ich das Gesprochene auf englisch geschrieben, seine Gedanken aber auf deutsch, um es weniger umständlich zu machen. Enjoy!

"Oh, Ryan, can you help me? The others all ran away when they heard that I need someone to help me preparing the dinner for today." Sofia lächelte mich an.
„Um, yeah, of course.“
"Ok, I bought vegetables this morning because I was sure that no one of you has a plan what to eat this evening. And I thought we can make a vegetable pan because it's healthy...and pretty much the only thing I can cook. Probably no one will eat it anyway but I'm full of hope.", sagte sie sarkastisch.
 Ich musste grinsen.
„Alright.“, sagte ich und begann vorsichtig, die Paprika zu zerschneiden, die sie mir in die Hand gedrückt hatte. Ich hatte das noch nicht besonders oft gemacht und hoffte, dass ich mich nicht zu sehr blamieren würde. Obwohl sie es ja anscheinend auch nicht besonders gut konnte.
Während ich mit dem Messer rumhandtierte, guckte ich trotzdem immer wieder zu ihr, zum Teil um mir bei ihr abzugucken, wie man das richtig machte.
Sie war ein echtes Rätsel. Die Art, wie sie sich bewegte, wie sie sich verhielt, ihre ganze Persönlichkeit, das passte überhaupt nicht zu ihrem Job. Darüber hatte ich vorher schon nachgedacht, aber jetzt, wie ich sie so betrachtete, fiel es mir umso mehr auf. Wer Stylistin wurde, konzentrierte sich doch eigentlich sehr auf Äußeres und war zumindest bis zu einem gewissen Grad oberflächlich. Das war Sofia nicht. Jedenfalls wirkte sie nicht so, ich hatte mich ja noch nie richtig mit ihr unterhalten.
„Why did you become stylist? I mean, you made your graduation, you could have done everything, why this ,Hollywood-Beauty-Stylist-Thing’?“
„Why did you choose this ,Hollywood-Boygroup-Thing’?“
Gute Frage. "I don't know. I guess I wanted to know if it's realls so hard to get...to the top. And because I was curious."
„And? IS it hard? Is curiousity enough? I mean, you can’t just stop when you’re tired, you either pull it through and make it or give up and…I don’t know. I mean, I’ve worked for people who have fought their way up to the top and who were on the way and then found out that they won’t succeed, that becoming famous isn’t  what they want, that this isn’t their determination or something like that. And then they failed because of their doubts.”
Damit hatte sie meinen Nerv getroffen.
"Yeah, that's what I'm most afraid of, that we won't make it. That I won't make it. I wouldn't know what to do then. Well, I've still my graduation of high school but...Eugen and Kevin left schoolfor our...project. Trevor's making his degree now. 
Das klang jetzt irgendwie hochnäsig. "But the others are still somehow...I don't know. Eugen always manages to impress and adress girls and they always like him, too. I mean, I could never do that, I don't know where the others take courage for this. And that won't be received at interviews- if we'll come so far."
Was redete ich hier eigentlich gerade? Ich laberte Sofia- ein Mädchen, das ich wirklich toll fand- über meine Probleme und Zweifel voll, obwohl sie gerade gesagt hatte, dass ich garantiert versagen würde, wenn ich das tat. Na toll. Peinlicher und schwächer ging’s auch nicht.

*Sofias Sicht*

Ich biss mir auf die Lippe. Ryan lehnte trostlos und nachdenklich am Tresen. Na toll gemacht, Sofia! Jetzt war das Gespräch- das erste richtige, das ich mit Ryan führte- so richtig den Bach runtergegangen, nur weil ich, weil ich nicht gewusst hatte, was ich hatte sagen sollen, davon geredet hatte, wie schwer das zu schaffen war, woran er gerade so motiviert arbeitete. Scheiße.
Jetzt sah er gar nicht mehr aus wie ,Ryan- der Sunnyboy’.
Er hatte geredet wie ein Wasserfall, wie ich das auch immer machte, wenn ich nervös oder verzweifelt war. Aber er hatte doch gar keinen Grund, verzweifelt zu sein! Irgendwie klang das so, als hätte er Minderwertigkeitskomplexe, was für ein Schwachsinn. Außerdem war Eugen auch nicht gerade DER Maßstab.
Ich versuchte, wieder auf den Anfang unseres Gesprächs zu lenken.
„Yeah, you just don’t really fit in this ,Hollywood-Make-Believe-World’, you’re somehow too-“
„Shy?“
"Honest." Er hob die Augenbrauen. "Yes, I mean, if I had talked to Eugen about this, he'd never have told me the truth, for that he's too-"
„Cool?“
"Well, I'd rather tend to 'uncool', but ok." Er grinste. "I never thought that I'd become stylist, if you had told me this when I was in school, I would have laughed at you. My old friends all became lawyer, doctor or something, except a few. But hey, who cares? You should do what you want to do, even if you're supposedly not qualified for it or it doesn't fit to you or something. We are the best examples.", sagte ich. Wow, das klang ja richtig philosophisch. Ich hätte Therapeutin oder sowas werden sollen, dazu wäre ich auch qualifiziert gewesen.
Ryan fand das offenbar auch. Ich hatte es geschafft, er grinste wieder.
Ich fragte mich, warum diese dramatischen, tiefgründigen Gespräche immer in der Küche stattfanden, das war ziemlich absurd, wenn man bedachte, dass keiner von uns kochen konnte. Naja, vielleicht war auch genau das der Grund, keiner konnte kochen und man musste sich irgendwie davon ablenken, während man es tat.
Wir hatten inzwischen das Gemüse irgendwie kleingeschnippelt und kippten alles nacheinander in die Pfanne. Hoffentlich schmeckte das. Sonst müssten wir danach halt noch zu McDonalds fahren, wenn wir nicht satt wurden. Wäre ja nicht das erste Mal.
„Oh, everything already finished? Praktisch.“ Eugen war irgendwie unbemerkt in der Küche aufgetaucht. Seine Haare waren natürlich wiedermal ein modisches Wirrwarr, die waren ihm wohl wichtiger gewesen als das Essen.
Ryans Gesichtsausdruck verlor wieder ein bisschen an Fröhlichkeit, aber nur ein kleines bisschen, hätten wir nicht vorher darüber geredet, wäre mir das überhaupt nicht aufgefallen. Wem sollte es auch auffallen, wenn er nie mit jemandem darüber redete? Das war nicht gerade die perfekte Vorraussetzung für das Zusammenleben als Band. Redebedarf?
Immerhin machte Eugen sich die Mühe, Ryan zuliebe englisch zu sprechen. Teilweise.
"Oh, seriously, that was totally on purpose that you came, after everythings finished, so you don't have to do anything!" Ich grinste.
So süß Eugen auch sein konnte, er war trotzdem immer eine Spur arrogant, das konnte er einfach nicht abschalten.

Uuund?? ^^

28. Oktober 2011


Als ich gestern Abend, weil ich nicht schlafen konnte, ein Philosophiebuch, das ich mir aus Neugier aus der Schulbücherei ausgeliehen hatte, gelesen habe, ist mir ein Gedanke gekommen. Eine Überlegung, die ich gleich weitergesponenn habe. Die ultimative Ausrede, wenn man etwas falsch gemacht hat und bestraft werden soll oder ein schlechtes Gewissen haben sollte.
Ich kann es mir so einfach machen. Gott wollte, dass ich das tue, er wollte, dass ich so bin, er wollte, dass ich so bin, sonst hätte er mich anders gemacht.
So haben es Adam und Eva doch auch geamcht. Auf Nachfrage Gottes, warum sie von den verbotenen Früchten gegessen hätten, hat zuerst Adam gesagt, dass Eva Schuld ware, dass sie ihn verfürht hätte. Daraufhin gab Eva der Schlange die Schuld, sie hätte sie verführt.
Schließlich kamen sie zu dem Schluss, dass Gott Schuld war, schließlich hätte er die Schlange mitsamt ihren verführenden Worten geschaffen. Er hätte das Geschehene vermeiden können, indem er dies gelassen hätte.
Gott hat also Schuld. Er hat sowohl Adam und Eva, als auch die Schlange so erschaffen, wie sie waren. Er hat sie fehlbar gemacht. Ich bin eine Nachfahrin von Adam und Eva, also habe ich ihre Fehlbarkeit, wie sie geschaffen wurde, geerbt. Niemand kann mich wegen meiner Fehlbarkeit verurteilen, vor allem nicht Gott, schließlich hat er mich fehlbar geschaffen. Ich bin so. Er ist Schuld, und er soll andere nicht seiner Fehler beschuldigen.

Die simpelste Ausrede der Welt, dass ich da nicht früher drauf gekommen bin.

23. Oktober 2011



Ich habe, nach vielem Nachdenken und Recherchieren, eine Liste mit Dingen erstellt, die man, meiner Meinung nach, gemacht haben sollte, bevor man stirbt. Die durchgestrichenen Dinge habe ich bereits erledigt.

1. Sich betrinken
2. Eine Flaschenpost verschicken
3. Auf ein Konzert seiner Lieblingsband gehen
4. Ein Traumtagebuch führen
5. Auf Geisterjagd gehen
6. Ein Computerspiel zuende spielen
7. Einen One-Night-Stand haben
8. Einen Brief schreiben, der über 10 Seiten lang ist
9. Einen eigenen Song schreiben
10. Einen eigenen Film drehen/ ein eigenes Buch schreiben
11. Im Fernsehen/ Radio sein
12. Seine Haare färben
13. Einen Gipfle erklimmen
14. Eigene Kleidung designen
15. Jeden Kontinent der Erde bereisen
16. Organspender werden
17. Einen Tag lang durchschlafen/ eine Nacht lang wach bleiben
18. Einen Mann beim Armdrücken schlagen
19. Mindestens ein Semester studieren
20. Seinen Großeltern was beibringen
21. Eine Schneeball- oder Essensschlacht veranstalten
22. Vor Publikum auftreten
23. Jemandem, den amn nciht mag, die Meinung sagen
24. Einer Oma über die Straße helfen
25.  Ein Instrument spielen lernen
26. Ein Leben retten/ verbessern
27. Eine Woche lang vegetarisch leben
28. Irgendetwas gewinnen
29. Jemandem eine Torte ins Gesicht werfen
30. Eine Nacht unter freiem Himmel schlafen
31. Schwarz Bahn oder Bus fahren
32. Die Angst vor einer Phobie überwinden
33. Etwas erfinden
34. Per Anhalter fahren oder einen Anhalter mitnehmen
35. Einen exotischen oder klassischen Tanz lernen
36. Fotos in einer Fotokabine machen
37.Mit einem Flugzeug/ Hubschrauber fliegen
38. Eine Woche lang nicht lügen
39. Zu jemandem "Ich liebe dich." sagen und es ernst meinen
40. Einen eigenen garten anlegen und davon essen
41.Blaumachen, obwohl man nicht krank ist
42. Einmal so laut schreien, wie man kann
44. In eiskaltem Wasser baden/ nacktbaden
45.Motorrad/Roller/Kart fahren
46.An einer Demonstration teilnehmen
47.Einen Adrenalinkick in einer Achterbahn erleben
48. Sich tätowieren lassen
49.  Eine Diät machen
50. Glücklich sein, wenn auch nur für einen Moment

Über die Hälfte habe ich schon geschafft, ich bin stolz auf mich. :)