Twenty years from now you
will be more disappointed by the things that you didn’t do than by the ones you
did do. So throw off the bowlines. Sail away from safe harbour. Catch the trade
winds in your sails.
Explore. Dream. Discover.
– Mark Twain
14. Oktober 2012
"Everything's okay as long as you got your music and a good book."
- my hostmum
True story.
13. Oktober 2012
Now walkin' back down this
mountain
with the strength of a turnin' tide.
Oh the wind's so soft on my skin,
the sun so hard upon my side.
Oh lookin' out at this happiness,
I search for between the sheets.
Oh feelin' blind and realize,
All I was searchin' for was me.
"Also, ich weiß jedenfalls...wenn du es nicht hinkriegst, für
dich etwas Eigenes zu finden, bleibst du sehr durchschnittlich. Es kommt nicht
darauf an, ob es ein Kunstwerk ist, oder ein Taco oder ein Paar Socken, wichtig
ist, du schaffst etwas Neues, das dann einfach da ist, es ist etwas von dir. Du
hast es in die Welt gesetzt. Es kommt aus deinem Innern. Du kannst es dir
ansehen oder dir anhören, fühlen, lesen und...du erfährst dabei etwas mehr über
dich selbst. Ein klein bisschen mehr jedenfalls als Andere."
Es geht mit einem Fantasyfilm weiter, der die Sinne berauscht und verwirrt.
Der letzte Film in dem Heath Ledger, einer meiner Lieblingsschauspieler, mitgewirkt hat.
Der Magier Dr. Parnassus, der seine besten Tage hinter sich
hat, reist mit seinem alten Wandertheater und seiner Theatergruppe durch das
London der Gegenwart. Die Gruppe besteht aus seiner Tochter Valentina, dem
Jungen Anton, dem Liliputaner Percy und ihm.
Das Besondere dieses Wanderkabinetts ist ein magischer
Spiegel, durch den man in eine Fantasiewelt der eigenen Gedanken treten kann.
Neben der allgemeinen Probleme, mit denen die kleine Gruppe
zu kämpfen hat, wie Armut oder der Tatsache, dass sich niemand für ihr Theater
interessiert, taucht plötzlich der geheimnisvolle Mr. Nick auf, niemand anderer
als der Teufel höchstpersönlich. Dieser erinnert Dr. Parnassus an den Pakt, den
sie vor vielen Jahrhunderten miteinander geschlossen haben: Mr. Nick würde
Parnassus die Unsterblichkeit geben, wenn dieser ihm sein erstgeborenes Kind
geben würde, sobald dieses 16 Jahre alt wird. Zu diesem Zeitpunkt sind es noch
3 Tage bis zu Valentinas 16. Geburtstag.
Mr. Nick bietet Parnassus eine Wette an: Wer zuerst
innerhalb der verbleibenden 3 Tage fünf Seelen fängt, soll Valentina erhalten.
Ein für Parnassus unmöglich scheinendes Unertfangen. Doch während er in
Selbstmitleid und –hass versinkt und zutiefst bereut, was er einst getan hat,
retten Valentina, Percy und Anton einem Fremden das Leben, der unter einer
Brücke an einem Seil hing. Was Parnassus zuerst ärgert – noch mehr Probleme, mit denen
sein unsterbliches Leben ohnehin schon gefüllt ist- erweist sich wenig später
als echter Glücksfall. Der Fremde, Tony, schließt sich, da er sein Gedächtnis
verloren hat, der Gruppe an und erweist sich nicht nur als äußerst kreativ und
hilfreich, sondern auch als ein begabter Seelenfänger, der im Nu – sehr zum
Missfallen Antons- Valentinas Herz erobert. Allerdings hütet er ein dunkles
Geheimnis, das ihm und den anderen zum Verhängnis werden könnte...
Gemeinsam macht sich die Gruppe auf in einen Kampf um Geld,
Erfolg und vor allem- Valentinas Leben, sowohl in der Realität als auch in den
surrealen und berauschenden Fantasiewelten des Spiegels.
Zuerst einmal sollte
ich, bevor ich zu meiner Kritik komme (die natürlich eh positiv ausfallen
wird), euch die Geschichte zum Film erzählen. Das, was den Film zu etwas
besonderem macht, sind weder der Plot noch die Besetzung, sondern die Tatsache,
dass der Hauptdarsteller Heath Ledger während des Drehs Januar 2008 gestorben
ist. Die Crew war so betroffen, dass Regisseur Terry Gilliam den Dreh
abgebrochen hat. Natürlich hat auch keiner mehr damit gerechnet, dass der Dreh
wieder aufgenommen werden würde, denn: kein Darsteller, kein Film. Da Terry
Gilliam aber so viel an diesem Film lag und er meinte, dass es Heaths Wunsch
gewesen wäre, diesen Film fertig zu bringen; und er es auch als seine Pflicht
ansah, kam er auf die Idee, den Plot des Films ein wenig umzuändern, so, dass
Heaths Filmcharakter erweitert und auch von anderen Darstellern gespielt werden
sollte. Klingt zuerst total unsinnig und blöd, ich weiß, aber Terry Gilliam bat
dann drei von Heaths engsten Freunden, Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell,
für Heath einzuspringen. Die waren sofort damit einverstanden, ihrem Freund mit
diesem Film die letzte Ehre zu erweisen.
Und so ist der Film entstanden.
„So kamen die drei
Helden, Johnny Depp, Colin Farrell und Jude Law nach Vancouver. Ihre
Bereitschaft, zur Rettung des Films und zu Heaths letztem Leinwandauftritt
beizutragen, war ein Beweis von Großzügigkeit und Zuneigung. Das ist ein
schöner und seltener Moment in unserer Branche, und als Ergebnis ihrer
Beteiligung wurde der Film nur noch besonderer: Er ist überraschender und
witziger geworden. Alles in allem ist er noch magischer.“ - Terry Gilliam
Der Film ist einfach
wie ein Feuerwerk aus Fantasie, das die Sinne benebelt, allerdings zum Ende hin
so sehr, dass einem die Story aus den Händen gleitet. Die Gesetze der Realität,
die von Zeit und Raum, an die man sich noch am Anfang des Films geklammert hat,
werden nach und nach außer Kraft gesetzt, bis sie schließlich ganz verschwunden
sind. Allerdings wird diese Flut des Unwirklichen zwischendurch auch
unterbrochen durch einige realistische Locations oder Charaktere, wie z.B.
Anton. Nichtsdestotrotz sendet der Film eine klare Botschaft, die jeder
verstehen kann: Jeder hat im Leben schwere Entscheidungen zu treffen, die nicht
immer leicht sind und die vor allem die eigene Zukunft und die Anderer stark
verändern können. Man sollte nachdenken, bevor man eine Entscheidung fällt,
auch wenn man nicht verhindern kann, dass es manchmal die Falsche ist. Doch
auch aus jeder falschen Entscheidung ergeben sich neue Wege und
Herausforderungen, die uns prägen (meine Interpretation, ich garantiere für
nichts).
Also würde ich sagen,
der Film ist nur was für Fantasy-Fans, die auch wirklich viel aushalten können.
Denn wie meine Mum nach dem Film bemerkt hat: „Derjenige, der das verzapft
hat, war doch garantiert bekifft!“. Dem stimme ich zu, auch wenn das den Film
erst so besonders macht. :)
Voilà, ein wundervoller Trailer:
Schauspieler: Heath Ledger (Tony), Colin
Farrell (Tony), Johnny Depp (Tony), Jude Law (Tony), Christopher Plummer (Parnassus), der damals noch unbekannte Andrew Garfield (Anton), Lily Cole
(Valentina), Tom Waits (Mr Nick), Paloma Faith, ...
Osrun nahm ein Stück Brot, aß aber nicht davon, sondern
malte Muster in den kleinen Rest Milch, der noch auf dem Boden der hölzernen
Schale war. „O doch, Lif, ich glaube, du verstehst sehr gut, was ich meine“, sagte
er. „Du bist nicht dumm. Du sitzt draußen und starrst auf das Meer und deine
Gedanken sind weit fort. Ich habe dich beobachtet, ohne dass du es bemerkt
hast. Du träumst von fernen Ländern und Abenteuern, nicht wahr?“
Lif sagte nichts, aber das war auch nicht notwendig, denn
Osrun beantwortete seine Frage selbst mit einem Nicken und fuhr fort: „Du sitzt
draußen und träumst, während das Leben an dir vorüber fließt. So geht das nicht
weiter, Lif. Es wird Zeit, dass du erwachsen wirst.“
„Was ist denn so schlimm daran, zu träumen?“, fragte Lif.
„Nichts.“, sagte Osrun. „Solange man seinen Träumen nicht
erlaubt, zu mächtig zu werden. Du bist alt genug, das zu begreifen, Lif. Träume
sind gut und wichtig, denn ohne sie hätten wir nicht die Kraft, die Wirklichkeit
zu ertragen. Aber sie könnten auch schaden, wenn man nicht mit ihnen umzugehen
weiß.“
Struck intensely tonight by the thought that we live in a great age. We can make music, food, pictures, art and love with unbelievable unprecedented freedom. It's all there, there for the taking and making, all the time. Freedom is initially scarier than constraint. Nothing to resist, nothing to hold you back. It dares you with a question: "What do you want to do?" as opposed to "What do you have to do?"
„Vom ersten Moment im Kaninchenbau an hat man mir
vorgeschrieben, wer ich zu sein hab und was ich machen muss. Ich wurde geschrumpft,
gestreckt, gekratzt und in einen Teekanne gestopft. Mir wurde vorgeworfen,
Alice zu sein und nicht Alice zu sein, aber das ist mein Traum, ich entscheide,
was als nächstes passiert!“
You can't
fill your cup until you empty all it has
You can't understand what lays ahead
If you don't understand the past
You'll never learn to fly now
Til you're standing at the cliff
And you can't truly love until you've given up on it
That's why we won't back down
We won't run and hide
Yeah, 'cause these are the things we can't deny
I'm passing over you like a satellite
So catch me if I fall
We'll sneak
out while they sleep
And sail off to the night
We'll come clean and start over the rest of our lives
When we're gone we'll
stay gone.
Out of sight, out of mind.
It's not too late,
We have the rest of our lives.
Auf die Frage ob sie am Muttertag ein Geschenk erwartet, hat
meine Mum gesagt
„Ich bin schon glücklich, wenn du mich einmal ganz doll
umarmst und fröhlich und nicht immer so traurig bist. Und die Mundwinkel etwas
weiter nach oben machst.“
♥
Übrigens habe ich mal überlegt, ob ich ab jetzt meinen Posts einen Titel hinzufüge. Das hab ich vorher nicht gemacht, weil mir einfach nicht immer was zu dem eingefallen ist, was ich gepostet hab, aber ich kann mir vorstellen, dass es ziemlich langweilig ist, sich einen Post anzusehen und gar nicht zu wissen, worum's darin geht. Also ab jetzt gibt's immer Titel. :)
9. Mai 2012
"Life is a freedom now go out there and be free."
- Reamonn
11. April 2012
"Let your heart be your living fairytale and your mind a real wonderland so your soul can get wings."
„Ich will dir sagen, wie sehr du mich bewegt und mich verändert hast. Wann immer du traurig bist, dich unsicher fühlst oder völlig das Vertrauen verlierst, versuche, dich mit meinen Augen zu sehen.“ - P.S. Ich liebe dich.
2. März 2012
“I don’t want to wake up one day and find out that it’s too late to do all the things I want to do so I’m gonna pack up my bags, I’m never coming back cause the years are passing by and I’ve wasted all my time.” – Simple Plan