Der Trip in die Highlands war echt super! Naja, das Wetter war nicht so toll, meistens Regen und Nebel, typisch britisch eben. ;) Aber die Landschaft ist wunderschön, je weiter man in den Norden kommt, desto besser. Unser Hotel war in der Nähe von Inverness, kennt keiner, ich weiß, in der Nähe von Loch Ness. Ich verstehe nicht so richtig, warum Loch Ness so famous ist, es ist nur ein See, ein ziemlich schöner zwar, aber naja... Gestern war ich mit ein paar Mädels in Edinburgh und ich hab beschlossen, dass es die schönste Stadt ist, in der ich je gewesen bin. Selbst die "Neustadt" besteht aus alten Gebäuden, man kann, wie im letzten Bild, in einer Einkaufsstraße stehen und auf das Meer hinuntergucken und mitten in der Stadt ist ein Berg auf dem das Edinburgh Castle liegt. Wundervoll!!
Puh, bin ich fertig. ich hab Angts, meine Koffer fertigzupacken, was mache ich denn, wenn nicht alles reinpasst?? Das Problem hatte ich vorher auch schon, aber jetzt wird's akut!" ;)
Außerdem gibt's keinen direkten Flug nach Edinburgh, das heißt, ich fliege erst von Bremen nach Frankfurt und dann nach Edinburgh. Und morgen seh ich hoffentlich noch alle meine Freunde (die, die sich nicht gerade auch im Ausland befinden), bevor ich wegfahre. Ich hätte noch so gerne den Geburtstag von meiner Mum und den 3. Oktober mit meinen Freunden gefeiert, außerdem hab ich mir grad erst ein paar neue Bücher gekauft, die garantiert nicht mehr in den Koffer reinpassen werden. Mann, das ging jetzt alles irgendwie ein bisschen zu schnell...
Naja, was soll's, dann mal rein ins Vergnügen, mein nächster Post kommt dann vermutlich aus Schottland, Dalkeith, um genau zu sein. :)
Außerdem gibt's eine Blogvorstellung bei 38° Southwest from Freedom, also falls ihr Lust habt, ran an die Tasten!
- amusing british accent - Tom Hiddleston - London, das ich für ein Wochenende besuchen darf - Hogwarts ♥ - eine interessante Königsfamilie ;) - "Baker Street" & "Fleet Street" - BBC - Landschaften wie in den "Jane Austen"-Filmen - always tea time!
"(...) ausdrücklich für den bisher sehr unbefriedigende Platzierungsverlauf und die
bisher nicht erbrachten Leistungen in Schweden entschuldigen. (...)
aber wir freuen uns sehr, dass wir Ihnen heute mitteilen können, dass uns die
Kollegen in England vor wenigen Minuten eine positive Rückmeldung gaben.
"
England. England. England.
Ich soll also 6.000 Euro bezahlen, um eine Sprache zu lernen, die ich schon kann und Schuluniformen zu tragen. Ich hasse die Welt.
Nur mal so eine kleine Überlegung, sollte ICH je eine Organisation zur Vermittlung , würd ich vielleicht nachprüfen, ob es auch genug Gastfamilien in einem Land gibt, bevor ich für dieses Land Schüler aufnehme und sie ein Jahr lang in dem Glauben lasse, dass alles gut läuft.
Ich fühle mich irgendwie, als hätte ich irgendwie den
Absprung verpasst, die Ausfahrt. Die Aufregung und Nervosität, die ich seit
etwa dem letzten halben Jahr empfunden habe und die sich stets gesteigert hat,
ist jetzt gefühlt auf einen Nullpunkt runtergefahren. Ich hab keine Lust mehr.
Anscheinend hat mein Unterbewusstsein für mich entschieden, dass es besser ist,
sich ein bisschen taub zu fühlen statt immer unter Strom zu stehen. Vielleicht
liegt’s auch einfach daran, dass ich jetzt abgelenkter bin (zur Schule gehen,
WTF!?) als während der Ferien. Auch wenn’s nicht gerade toll ist, all die Leute
wiederzusehen, die man gehofft hat, ein Jahr lang nicht ertragen zu müssen. Und
dann jedem Lehrer in jedem Kurs erklären müssen, wer man ist und warum man
nicht auf der Kursliste steht, und das natürlich während ALLE einen anstarren. Vorzugsweise
auch noch auf Englisch.
Der offene, aufgewühlte Koffer in der Mitte meines Zimmers,
den ich wieder auspacken musste, weil ich die Klamotten brauche.
Leute, was mache ich hier? Ich will doch nur, dass sich
irgendwas verändert, ganz egal, was...
Als ich gerade wieder versucht hab, meinen Koffer durch
Umpacken etwas leichter zu machen (ich darf nur 20kg mitnehmen!) hatte ich
wieder das gleiche aufregende Gefühl das ich ganz am Anfang der Planung dieses
Jahres hatte: Alles, was man am liebsten hat, in einen kleinen
Koffer quetschen und einfach weg- für ein ganzes Jahr.
Das ist, als würde man auf einem Schiff stehen und die
schwere Kiste namens „Sorgen, Verpflichtungen & Erwartungen“ einfach über
Bord werfen und lachen. So fühlt es sich zumindest im Moment an.
Schade, dass man keine Gefühle mit in den Koffer packen
kann...
„Into the Wild“ ist ein preisgekrönter Film von Sean Penn,
der auf einer Dokumentation basiert
und das Leben des Abenteurers Christopher
McCandless darstellt.
Christopher McCandless, Mitglied einer wohlhabenden Familie,
hat gerade sein Geschichtsstudium abgeschlossen und beginnt eine vorsätzlich
zwei Jahre dauernde Reise durch die USA. Er hat genug von der seiner Meinung
nach verlogenen Gesellschaft und seiner Familie, er sehnt sich danach, allein,
unabhängig und frei zu sein.
Nachdem er allen materiellen Besitz zurückgelassen und seine
Ersparnisse von 24.000 $ an eine Hilfsorganisation gespendet hat, begibt er sich
auf seine Abenteuerreise, sein Ziel: Die arktische Wildnis in Alaska. Während
er unter dem Pseudonym Alexander Supertramp quer durch die Bundesstaaten Mittelamerikas
trampt, trifft er viele Menschen mit unterschiedlichen Weltansichten, die von
seinem Vorhaben beeindruckt aber auch eingeschüchtert sind. Er jobbt in einem
Getreidesilo in South Dakota, fährt mit einem Kajak den Colorado River
hinunter, arbeitet in einem Fast Food Restaurant in Las Vegas und lebt in einem
Hippie Dorf. So sehr ihm manche Bekanntschaften auch ans Herz wachsen, ihn hält
es doch nirgendwo und er setzt seinen Weg fort, immer nach Norden...
Weiter verrate ich euch lieber noch nichts, aber ich sag
euch eins: Haltet Taschentücher bereit!
Unabhängig von dem Design, war das Erste, was mir ins Auge
gestochen ist, als ich mir das Cover der DVD angeschaut habe, war die
Aufschrift „Nach einer wahren Begebenheit“. Allein das hat schon mein Interesse
geweckt, denn diese Tatsache macht Filme immer realer und dringen viel tiefer
ins Herz als Andere, finde ich. Das heißt, dass man von der Aufmachung der
Geschichte her eigentlich nichts anfechten kann, was man nicht authentisch oder
realistisch findet, denn es IST so passiert, wie es im Film dargestellt wird.
Klar, an ein paar Stellen wurde sicherlich gefeilt, um die Story filmreifer zu
machen, aber dadurch verliert sie nicht weniger von ihrer Intensität, im
Gegenteil.
Christophers Geschichte wird auch nicht einfach plump von
vorne bis hinten erzählt, sondern es wird abwechselnd der Anfang, also das
Leben in seiner Familie, und das Ende, sein Aufenthalt in Alaska, dargestellt,
bis sich schließlich beide Enden der Geschichte sich in der Mitte treffen. Dazu
übernimmt Christophers Schwester Carine hin- und wieder den Erzählerpart und
berichtet über ihren Bruder aus ihrer Sicht. Natürlich erzählt sie nichts von
seiner Reise, davon kann sie ja nichts wissen, aber sie bringt immer wieder
Details über Christopher mit ein, die dem Zuschauer ein besseres Bild vom
Abenteurer verschaffen, manchmal lässt Carine auch eigene, in Szenen gefassten
Erinnerungen miteinfließen, die den Film spannend halten und den Zuschauer
aufmerksam bleiben lassen.
Die Musik im Film unterstreicht Christophers Gefühle perfekt
und allein sie bringt einen schon fast zum Weinen. Noch dazu ist Emile Hirsch
ein wirklich guter Schauspieler, er hat die Sache wirklich gut gemacht und ich finde
es schade, dass er noch relativ unbekannt ist.
"Es lässt
sich wohl kaum abstreiten, dass die Vorstellung von einem freien, ungebundenen
Leben uns seit jeher berauscht und beflügelt hat. In unserer Gedankenwelt
verbinden wir damit die Flucht vor der Last der Geschichte, vor Unterdrückung,
dem Gesetz der lästigen Verpflichtungen.“
Schauspieler: Emile Hirsch (Chris), Vince Vaughn, Marcia Gay
Harden, Kristen Stewart, Jenna Malone, Hal Holbrook, Catherine Keener, ...
Am Freitag haben wir meine Cousine in Hamburg besucht und
zusammen und uns an der Alster gesonnt und sind im Schanzenviertel Essen
gegangen.
Und wir sind auf den Turm der Michaeliskirche gestiegen. Gut,
dass uns vorher niemand gesagt hat, wie hoch der ist. 10 Stockwerke (109m!) bei
30°C auf wackeligen Stahltreppen hochsteigen, unter denen es in die Tiefe geht,
ist echt nicht gerade chillig, vor allem, wenn man Höhenangst hat.
Was mir
natürlich erst zu spät wieder eingefallen ist, wie immer. ;)
Aber dafür war die Aussicht echt geil! Unter uns hat sich,
soweit man gucken konnte, Hamburg ausgebreitet unter einem strahlend blauen
Himmel.
Hilfe!! Ich kriege gerade mal die Hälfte vonmeinem Zeug in den Koffer rein! Und einen
zweiten Koffer mitzunehmen, kommt nicht in Frage, so viel könnte ich gar nicht
tragen, zusätzlich zu meinem Handgepäck und Laptop... ich schätze, dann muss ich
ein paar von meinen Sachen hierlassen und meine Eltern müssen mir dann so ein „Survival“-Packet
nach Schweden schicken, mit Klamotten und deutscher Schokolade. ;) Ist
irgendwie auch sinnlos, jetzt schon Koffer zu packen, wenn ich noch nicht mal
weiß, wo’s überhaupt hingeht. Aber ich bin lieber vorbereitet, falls irgendwann
noch mal was passiert.
Jetzt vergess’ ich das erst mal und genieß den Sommer, gestern
waren wir übrigens in Hamburg, wunderschöne Stadt, Bilder folgen sicher noch.
♥
Ich weiß, ich poste in letzter Zeit weniger über mich. Das
liegt daran, dass ich einfach nicht weiß, was ich mit mir anfangen soll.
Die Aufregung und Vorfreude auf mein Auslandsjahr, die noch
bis kurz vor den Ferien auf einem Höchstpunkt war, ist jetzt wie tot.
Ich hab weder Wille noch irgendeine Art von Motivation, mich
darauf vorzubereiten. Ich weiß ja schließlich nicht mal, worauf. Ich hab keine
Gastfamilie und keine Ahnung, wann ich fliege und wohin ich komme. Anscheinend
könnte es sogar sein, dass ich meine Gastfamilie erst im September kriege,
obwohl die Schule in Schweden schon am 17. August wieder anfängt. Außerdem ist
auch nicht sicher, ob an meiner zukünftigen Schule, wo auch immer, überhaupt
die Fächer unterrichtet werden, die ich brauche, z.B. Französisch, dass ich,
wenn ich wiederkomme, als Leistungskurs nehme.
Eigentlich kann ich es mir nicht leisten, pessimistisch zu
sein. Nicht so kurz davor.
Aber leider bin ich grade total krank und lieg zu Hause rum,
da hat man leider viel zu viel Zeit zum Nachdenken...
Irgendwie ist gerade alles etwas chaotisch. Meine Schwester
kommt am Wochenende wieder, nach einem Jahr in Frankreich. Klar, sie hat uns
mehrmals besucht, aber das wird dann doch wieder eine ganz schöne Umstellung. Und
kaum habe ich mich dann wieder daran gewöhnt, meine Schwester bei mir zu haben,
da fliege ich dann für ein Jahr weg. Eigentlich freue ich mich total auf mein
Auslandsjahr, aber ich wünsche mir so sehr eine Gastfamilie und habe ernsthaft
Panik, dass mich keiner will...Albern, ich weiß.
Und ich habe heute aus
heiterem Himmel angefangen, zu weinen, weil mir bewusst geworden ist, dass es
nicht einfach wird, mit meinen Mädels Kontakt zu halten, wenn wir alle irgendwo
in der Welt verstreut sind. Eine in Finnland, eine in Schweden, eine in den USA
und eine in Deutschland. Das wiederum steigert allerdings meine Freude auf
unsere gemeinsame Fahrt nach Berlin in den Sommerferien. Wahrscheinlich das
letzte, was wir ab dann für eine lange Zeit zusammen machen werden.
Außerdem ist es schade, dass meine Eltern gerade jetzt
beschlossen haben, mein Zimmer jetzt zu renovieren, wo ich doch nur noch zwei
Monate hier bin. Und es möglich wäre, dass ich dann in einem Jahr wiederkomme
und denke „What the fuck!? Lila??“. Vermutlich wird es auch nicht bis zum Wochenende
fertig wird, das heißt, mein Schwesterherz hat dann leider kein Zimmer. ;)
Ich darf fröhlich verkünden, dass ich nur noch eine Arbeit
zu schreiben habe, Musik, das werde ich überleben. Bald stehen die Zeugnisnoten
fest und dann sind wir frei. :)
Eine Abschlussparty, eine Abschlussfahrt mit meiner Klasse,
das Deichbrandfestival, ein Kurztrip nach Berlin mit meinen Mädels, bei dem wir
in der Wohnung vom Onkel meiner Freundin übernachten dürfen, während er weg
ist, vielleicht noch einmal nach Fehmarn und dann endlich nach Schweden. Ich
frag mich nur, wo der Sommer bleibt. Es gab zwar schon ein paar schöne Tage,
aber ich mein den richtigen Sommer, den mit den 30°C, dem blauen Himmel, den
kurzen Nächten...Hoffentlich kommt er noch und lässt meine letzten zwei Monate
in Deutschland noch unvergesslich werden. ♥
Vom Berlinurlaub 2010...
13. Juni 2012
Der kürzeste Weg zu dir selbst
führt einmal um die Welt.
Laut Statistiken eine der lautesten und schmutzigsten Städte
Deutschlands. Aber ich liebe sie.
Und vor allem meine Freundin, die ich besucht
habe. :)
Wir haben mal wieder viel Zeit bei „25Music“ verbracht, einem
CD-Platten-Merchandise-Whatever-Laden, ich liebe ihn so!!
Meine Ausbeute!
Also hab ich jetzt neue Schuhe, Platten & CDs, eine
Sonnenbrille und ein schlechtes Gewissen, weil ich bei McDonald’s Pommes
gegessen und nur 50 Situps gemacht habe, aber damit komme ich klar. Mein Bauch
ist schon flacher geworden. :)