29. November 2011


"Als ich fünf Jahre alt war, hat mir meine Mutter immer gesagt, dass Fröhichkeit das Wichtigste im Leben sei. Als ich in die Schule kam, wurde ich gefragt, was ich später sein will, wenn ich groß bin. Ich schrieb 'fröhlich'. Sie meinten, ich hätte den Arbeitsauftrag nicht verstanden. Ich sagte ihnen, sie hätten das Leben nicht verstanden." - John Lennon

                

               


27. November 2011

23. November 2011


Ich habe mal ein wichtiges Anliegen:
Ich schreibe seit einiger Zeit an einer Fanfiction über 'The Black Pony' und 'Sunrise Avenue', und ich finde, jemand sollte meine Schreibkünste mal beurteilen. ^^
Deswegen würde ich mich echt freuen, wenn ihr euch die Zeit nehmt, das hier mal durchzulesen, das ist nur eine kleiner Ausschnitt, den man aber trotzdem gut verstehen kann, auch wenn man den Rest der Geschichte nicht kennt.
Er ist aus der Sicht von Ryan, dem ehemaligen Drummer von 'The Black Pony', und meiner Hauptperson Sofia geschrieben. Weil Ryan Kanadier ist, habe ich das Gesprochene auf englisch geschrieben, seine Gedanken aber auf deutsch, um es weniger umständlich zu machen. Enjoy!

"Oh, Ryan, can you help me? The others all ran away when they heard that I need someone to help me preparing the dinner for today." Sofia lächelte mich an.
„Um, yeah, of course.“
"Ok, I bought vegetables this morning because I was sure that no one of you has a plan what to eat this evening. And I thought we can make a vegetable pan because it's healthy...and pretty much the only thing I can cook. Probably no one will eat it anyway but I'm full of hope.", sagte sie sarkastisch.
 Ich musste grinsen.
„Alright.“, sagte ich und begann vorsichtig, die Paprika zu zerschneiden, die sie mir in die Hand gedrückt hatte. Ich hatte das noch nicht besonders oft gemacht und hoffte, dass ich mich nicht zu sehr blamieren würde. Obwohl sie es ja anscheinend auch nicht besonders gut konnte.
Während ich mit dem Messer rumhandtierte, guckte ich trotzdem immer wieder zu ihr, zum Teil um mir bei ihr abzugucken, wie man das richtig machte.
Sie war ein echtes Rätsel. Die Art, wie sie sich bewegte, wie sie sich verhielt, ihre ganze Persönlichkeit, das passte überhaupt nicht zu ihrem Job. Darüber hatte ich vorher schon nachgedacht, aber jetzt, wie ich sie so betrachtete, fiel es mir umso mehr auf. Wer Stylistin wurde, konzentrierte sich doch eigentlich sehr auf Äußeres und war zumindest bis zu einem gewissen Grad oberflächlich. Das war Sofia nicht. Jedenfalls wirkte sie nicht so, ich hatte mich ja noch nie richtig mit ihr unterhalten.
„Why did you become stylist? I mean, you made your graduation, you could have done everything, why this ,Hollywood-Beauty-Stylist-Thing’?“
„Why did you choose this ,Hollywood-Boygroup-Thing’?“
Gute Frage. "I don't know. I guess I wanted to know if it's realls so hard to get...to the top. And because I was curious."
„And? IS it hard? Is curiousity enough? I mean, you can’t just stop when you’re tired, you either pull it through and make it or give up and…I don’t know. I mean, I’ve worked for people who have fought their way up to the top and who were on the way and then found out that they won’t succeed, that becoming famous isn’t  what they want, that this isn’t their determination or something like that. And then they failed because of their doubts.”
Damit hatte sie meinen Nerv getroffen.
"Yeah, that's what I'm most afraid of, that we won't make it. That I won't make it. I wouldn't know what to do then. Well, I've still my graduation of high school but...Eugen and Kevin left schoolfor our...project. Trevor's making his degree now. 
Das klang jetzt irgendwie hochnäsig. "But the others are still somehow...I don't know. Eugen always manages to impress and adress girls and they always like him, too. I mean, I could never do that, I don't know where the others take courage for this. And that won't be received at interviews- if we'll come so far."
Was redete ich hier eigentlich gerade? Ich laberte Sofia- ein Mädchen, das ich wirklich toll fand- über meine Probleme und Zweifel voll, obwohl sie gerade gesagt hatte, dass ich garantiert versagen würde, wenn ich das tat. Na toll. Peinlicher und schwächer ging’s auch nicht.

*Sofias Sicht*

Ich biss mir auf die Lippe. Ryan lehnte trostlos und nachdenklich am Tresen. Na toll gemacht, Sofia! Jetzt war das Gespräch- das erste richtige, das ich mit Ryan führte- so richtig den Bach runtergegangen, nur weil ich, weil ich nicht gewusst hatte, was ich hatte sagen sollen, davon geredet hatte, wie schwer das zu schaffen war, woran er gerade so motiviert arbeitete. Scheiße.
Jetzt sah er gar nicht mehr aus wie ,Ryan- der Sunnyboy’.
Er hatte geredet wie ein Wasserfall, wie ich das auch immer machte, wenn ich nervös oder verzweifelt war. Aber er hatte doch gar keinen Grund, verzweifelt zu sein! Irgendwie klang das so, als hätte er Minderwertigkeitskomplexe, was für ein Schwachsinn. Außerdem war Eugen auch nicht gerade DER Maßstab.
Ich versuchte, wieder auf den Anfang unseres Gesprächs zu lenken.
„Yeah, you just don’t really fit in this ,Hollywood-Make-Believe-World’, you’re somehow too-“
„Shy?“
"Honest." Er hob die Augenbrauen. "Yes, I mean, if I had talked to Eugen about this, he'd never have told me the truth, for that he's too-"
„Cool?“
"Well, I'd rather tend to 'uncool', but ok." Er grinste. "I never thought that I'd become stylist, if you had told me this when I was in school, I would have laughed at you. My old friends all became lawyer, doctor or something, except a few. But hey, who cares? You should do what you want to do, even if you're supposedly not qualified for it or it doesn't fit to you or something. We are the best examples.", sagte ich. Wow, das klang ja richtig philosophisch. Ich hätte Therapeutin oder sowas werden sollen, dazu wäre ich auch qualifiziert gewesen.
Ryan fand das offenbar auch. Ich hatte es geschafft, er grinste wieder.
Ich fragte mich, warum diese dramatischen, tiefgründigen Gespräche immer in der Küche stattfanden, das war ziemlich absurd, wenn man bedachte, dass keiner von uns kochen konnte. Naja, vielleicht war auch genau das der Grund, keiner konnte kochen und man musste sich irgendwie davon ablenken, während man es tat.
Wir hatten inzwischen das Gemüse irgendwie kleingeschnippelt und kippten alles nacheinander in die Pfanne. Hoffentlich schmeckte das. Sonst müssten wir danach halt noch zu McDonalds fahren, wenn wir nicht satt wurden. Wäre ja nicht das erste Mal.
„Oh, everything already finished? Praktisch.“ Eugen war irgendwie unbemerkt in der Küche aufgetaucht. Seine Haare waren natürlich wiedermal ein modisches Wirrwarr, die waren ihm wohl wichtiger gewesen als das Essen.
Ryans Gesichtsausdruck verlor wieder ein bisschen an Fröhlichkeit, aber nur ein kleines bisschen, hätten wir nicht vorher darüber geredet, wäre mir das überhaupt nicht aufgefallen. Wem sollte es auch auffallen, wenn er nie mit jemandem darüber redete? Das war nicht gerade die perfekte Vorraussetzung für das Zusammenleben als Band. Redebedarf?
Immerhin machte Eugen sich die Mühe, Ryan zuliebe englisch zu sprechen. Teilweise.
"Oh, seriously, that was totally on purpose that you came, after everythings finished, so you don't have to do anything!" Ich grinste.
So süß Eugen auch sein konnte, er war trotzdem immer eine Spur arrogant, das konnte er einfach nicht abschalten.

Uuund?? ^^
                                          
"Erwachsene erinnern sich nicht daran, wie es war, ein Kind zu sein.
Auch wenn sie es behaupten. Sie wissen es nicht mehr. Glaub mir. Sie haben alles vergessen.
Wie viel größer ihnen die Welt damals erschien.
Dass es mühsam sein konnte, auf einen Stuhl zu klettern.
Wie fühlte es sich an, immer hochzublicken?
Vergessen. Sie wissen es nicht mehr. Du wirst es auch vergessen.
Manchmal reden die Erwachsenen davon, wie schön es war, ein Kind zu sein.
Sie träumen sogar davon, wieder eins zu sein.
Aber wovon haben sie geträumt, als sie Kinder waren? Weißt du es?
Ich glaube, sie träumten davon, endlich erwachsen zu sein."
- "Der Herr der Diebe", Cornelia Funke
                                                
                 

21. November 2011


Ok, heute war ein seltsamer Tag beim Praktikum. ^^
Chefs, die durchs Fenster klettern, Hausmeister, die Steine im Garten sammeln, Beschwerden über sich-selbst-auslöschende Zigaretten,  Kettensägenmassaker, dramatische Mülltüten such- und Ordner-wegschmeißen-Aktionen, Kleiderbügel und Nägel kaufen
und im Penny-Markt verlaufen. :P
 
 

20. November 2011


                                                       Mein Lieblingssong von Nirvana. ♥

So, wird mal Zeit, dass ich wieder etwas poste. ;)
Ich mache im Moment mein Schulpraktikum beim Institut francais Bremen, was ziemlich viel Zeit in Anspruch nimmt, da ich von 9 bis ca. 15.30 dort arbeite und hin und zurück jeweils 20 min laufen und eine halbe Stunde zug fahren muss. Aber es macht Spaß, auch wenn alle nur französisch sprechen und ich dann daneben stehe und so tue, als würde ich etwas verstehen. :P
Und ich war gestern mit meinen Mädels shoppen und bei Starbucks, und habe dann ein Goldstück gefunden, dass ích unbedingt kaufen musste, obwohl ich eigentlich gar kein Geld mehr hatte:



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